Mehr Natur- & Artenschutz für Mayen-Koblenz

Kreisgruppe MAYEN-KOBLENZ

Mehr Natur- & Artenschutz für Mayen-Koblenz

Die BUND Kreisgruppe Mayen-Koblenz hat über 500 Mitglieder. Wir setzen uns für regionalen Naturschutz, Biotopschutz, Artenschutz, den Schutz von Quellen und Bachläufen ein. Wir vernetzen Menschen und Interessen miteinander. Wir informieren, wir helfen und wir klären auf. Wir helfen auf vielfältige Weise beständig mit, die Bestrebungen der Region Mayen-Koblenz zum umweltfreundlichen Landkreis zu werden weiter voranzubringen. Wir möchten mit unserer Arbeit auch das Bewusstsein in der Bevölkerung stärken, dass wertvolle Lebensräume einen achtsamen Umgang und einen besonderen Schutz verdienen. Artenreiche Gebiete haben eine wichtige Schlüsselrolle für die Rückbesiedlung artenarm gewordener Flächen. Unsere Zukunftsvision ist, mitzuhelfen die Artenvielfalt in das Maifeld zurückzubringen und in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft und den anderen Naturschutzverbänden wieder zu einem Lebensraum zu machen, in dem Menschen, Pflanzen und Tiere sowie die wirtschaftliche Nutzung des fruchtbaren Bodens in einem harmonischen Miteinander Platz finden. Der Gesamtverband des BUND e.V. ist mit über 600.000 Unterstützerinnen und Unterstützern der größte Natur- und Umweltschutzverband Deutschlands.

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Mai 2021: Die Ringelnattern sind aus dem Winterschlaf erwacht, wunderschön!

Die Barrenringelnatter Natrix helvetika auf den Sevenicher Feuchtwiesen am 12.5.2021. Rote Liste gefährdeter Arten 3 RLP, lokal stark gefährdet, Video: Gavin Grosvenor BUND MYK. Die ungiftige Schlange ist wunderschön, für den Menschen völlig ungefährlich und sie beißt nicht! Die Weibchen können bis zu 160 cm lang werden. Das Bundesamt für Naturschutz bezeichnet sie als typische Arten großflächiger Feuchtgebiete, die durch  den Landschaftswandel und die Intensivierung der Landwirtschaft gefährdet sind. Langfristig haben besonders folgende Faktoren zu ihrem Rückgang geführt
• Gewässerverlust und Flurbereinigung
• Melioration ( kulturtechnische Maßnahmen zur Ertragsteigerung)
• Gewässerausbau
• Nutzung von Gewässern für Wassersport und Erholung
• Flächeninanspruchnahme durch Siedlungen und Verkehr
• Zerschneidung der Landschaft durch Straßenbau

Schutzmaßnahmen müssen laut BFN auf die Erhaltung und Wiederherstellung großflächiger, extensiv genutzter, strukturreicher Feuchtgebiete abzielen. Linearen Gewässerstrukturen als Vernetzungslinien kommt dabei eine große Bedeutung zu. Als vernetzende Strukturen im Landbereich sind Wegsäume, lineare Hochstaudenfluren oder ehemalige Bahndämme zu fördern und zu erhalten. Positiv haben sich die Beruhigung
von Gewässerufern und die Neuanlage von Kleingewässern ausgewirkt. Die letztgenannten Maßnahmen kommen besonders den Amphibien als Nahrungsgrundlage der Ringelnattern zugute.

Termine 2021

Donnerstag, den 15. April, 18.30
Mitgliederversammlung & Vorstandswahlen, Digital im Videoformat als Zoom Meeting

Donnerstag, den 17. April
Kreisgruppentag,  Digital im Videoformat als Zoom Meeting

Samstag, den 29. Mai 10.00  - 17.30 Uhr
Landesdeligiertenversammlung Videokonferenz Zoom & Openslides 

Bundestagswahl 2021, Deine Chance: BUND Agrarwende Wählen!

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9.3.2021
10.000 Fußabdrücke und 10.000 Botschaften für die Agrarwende. Zum Auftakt des Jahres der Bundestagswahl haben wir mit einem Meer aus Fußabdrücken vor dem Kanzelerinnenamt protestiert. Tausende haben ihre Fußabdrücke nach Berlin geschickt, um so Corona-konform für eine Politik zu demonstrieren, die Höfen, Tieren und der Umwelt eine Zukunft gibt. Die Fußabdrücke waren phantastisch kreativ und künstlerisch gestaltet. Rund 10.000 gemalte und gezeichnete individuelle Forderungen für die Agrarwende. Vielen Dank an alle, die dies möglich gemacht haben. Mehr auf: 
https://www.bund.net/massentierhaltung/nutztierhaltung/wir-haben-es-satt/

Olaf Bandt, Bundesvorsitzender des BUND aus Berlin, zu Besuch in MYK

8.2.2020
Der Bundesvorsitzende des BUND Olaf Bandt aus Berlin besuchte zusammen mit unserer BUND Kreisgruppe die Generalversammlung des Bauernverbandes Mayen-Koblenz. Wir konnten eine hochspannende Diskussion mit vielen Vertretern der Landwirtschaft und sehr kontroversen Meinungen verfolgen. In Statements aus dem Saal wurde an die Podiumsredner Meike Schulz -Broers (LSV), Olaf Bandt (BUND), Mechthild Heil (CDU) und Gerd Ostermann (NABU), u.a. recht emotional, die Meinung herangetragen die Naturschutzverbände würden 'die Landwirte vor sich hertreiben', 'die Bevölkerung gegen sie aufwiegeln', und 'in den Medien gezielt schlecht machen'. Olaf Bandt entgegnete darauf, sachlich und freundlich sinngemäß, dass 'die Landwirte es jahrzehntelang verstanden haben, wichtige Veränderungen mit ihrer starken Lobbyarbeit zu blockieren und den lange bekannten, wissenschaftlich viel belegten Problemen immer wieder auszuweichen, anstatt veränderte Wirtschaftsweisen anzugehen'. Er sagte auch, dass wir keine Zeit mehr zu verlieren haben. Einige der anwesenden Landwirte versuchten mehrfach zu argumentieren, die überhöhten Nitratwerte lägen nur an flächendeckend falschen Messstellen, konnten diese Behauptung allerdings durch nichts belegen. Olaf Bandt entgegnete "man könne natürlich weitere Jahrzehnte damit vergeuden die Probleme von sich zu weisen, aber dadurch werden sie nicht gelöst, sondern nur noch schlimmer ". Er betonte immer wieder die Gesprächs- und Kooperationsbereitschaft des BUND, dass man helfen will die bäuerliche Landwirtschaft zu retten und dass man sich für faire Preise bei nachhaltig und ökologisch sinnvoll produzierten Lebensmitteln einsetzt. Auf Twitter schrieb er danach: "Nur Lösungen für Höfe & Naturschutz schaffen Wertschätzung für Landwirtschaft". 

Was hat die Corona-Krise mit Umweltschutz & Artenschutz gemeinsam?

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25.3.2020
Der Terra X Film erklärt, wie essentiell Umwelt & Artenschutz sind um künftige Epidemien zu vermeiden.  In jeder Krise steckt auch eine Chance. Derzeit gibt es viele positive & hoffnungsvolle Zeichen, dass wir es vermögen effektiv, nachhaltig und zukunftsweisend zu handeln, indem wir alle, auch die Politik, wirklich auf die Erkenntnisse der Wissenschaftler hören. 

Es ist höchste Zeit umzudenken

... ein Gedicht, gefunden in den Maifelder Nachrichten 21. Mai 2020

Auf den folgenden Seiten wird nur die Meinung der BUND Kreisgruppe Mayen-Koblenz wiedergegeben.