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Erfolgreiche Klimaschutz-Aktion in Andernach - Kopenhagen darf nicht scheitern. Druck erhöhen – jetzt erst recht mobilisieren

Erfolgreiche Klimaaktion in Andernach mit Ronald Maltha, Michael Carl, Claus-Dieter Schmitt, Norbert Dümpelfeld (von links nach rechts).

Der BUND Mayen-Koblenz warb in Andernach für ein erfolgreiches Klimaschutzabkommen in Kopenhagen.

Der Infostand am Narrenbrunnen (Ecke Bahnhofstrasse / Obere Wallstrasse) wurde in 3 Stunden von rund 80 Besuchern frequentiert.

Gemeinsam mit seinem internationalen Netzwerk Friends of the Earth hat der BUND eine Petition gestartet, um weltweit von den Staats- und Regierungschefs ein wirkungsvolles und gerechtes Kyoto-Nachfolgeabkommen einzufordern. Der BUND Mayen-Koblenz sammelte Unterschriften zur aktuellen Klimaschutz-Petition und informierte über Klimaschutzmaßnahmen, die jeder von uns durchführen kann wie zum Beispiel der Wechsel zu einem zertifizierten ÖKO-Stromanbieter, die Nutzung von Solar-Wärme oder das Einkaufen von regionalen Produkten statt tropischer Importwaren.

 

Im Vordergrund stand jedoch die Botschaft: "Kopenhagen darf nicht scheitern - Klimaschutz ist eine Aufgabe, die wir jetzt in konkretes Handeln umsetzen müssen. Unverbindliche Absichtserklärungen für mehr Klimaschutz reichen nicht nicht aus", so Ronald Maltha, BUND - Mitglied aus Polch und von Beruf Wetterbeobachter. "Dringend notwendig sind ambitionierte Vereinbarungen zur Senkung der Treibhausgase, die völkerrechtlich verbindlich sind und an die sich die Unterzeichnerstaaten zu halten haben. Nur dann bekommen wir einen wirksamen Kyoto-Nachfolgevertrag für die Zeit nach 2012, mit dem die globale Erwärmung auf unter zwei Grad Celsius begrenzt werden kann. Alles andere wäre für die Ärmsten der Armen eine Katastrophe. Zugleich würde die Welt große Chancen zur Modernisierung der Wirtschaft verschenken, die mehr Klimaschutz mit sich bringen würden."

 

 

BUND fordert sofortiges Abschalten der ältesten Atomkraftwerke

KLICK auf das Plakat um zum BUND - Anti - Atom - Spot zu gelangen

Berlin: Nach einer am 06.08. veröffentlichten Studie des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erhöhen längere Laufzeiten für alte Atomkraftwerke deutlich das Störfallrisiko.

Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND: "Es ist unverantwortlich, dass CDU, CSU und FDP gerade für die ältesten und unsichersten Reaktoren längere Laufzeiten fordern, die aus heutiger Sicht aus Sicherheitsgründen überhaupt nicht mehr zugelassen würden. Mit ihrer Forderung nach einem Ausstieg aus dem Atomausstieg setzten die Unionsparteien und die FDP die Bevölkerung einem untragbaren Risiko aus." Der BUND forderte die sofortige Stilllegung der acht ältesten Atomkraftwerke ohne dafür neuere AKW länger laufen zu lassen.

 

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