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TERMINE

24.08.2017, 19.00 Uhr: Mitgliederversamlung

Die Mitgliederversammlung der BUND Kreisgruppe MYK wird u.a. folgende Tagesordnungspunkte haben:

-Bericht des Vorstandes

-Neuwahl des Vorstandes

-Neuwahl der Delegierten und Ersatzdelegierten zur Landesdelgiertenkonferenz des BUND Rheinland-Pfalz

Eine persönliche Einladung geht noch an alle Mitglieder des BUND Mayen-Koblenz. Bitte merkt Euch diesen Termin schon einmal vor.

Voraussichtlicher Versammlungsort:

Hotel Arosa, Koblenzer Str. 2, 56299 Ochtendung,    

Zur Mitgliederversammlung sind nur Mitglieder der BUND Kreisgruppe Mayen-Koblenz zugelassen. Anmeldungen und Rückfragen bitte an die Vorsitzende Annette Lehnigk-Emden, Mail: annette.l-e@t-online.de

 

 

 


 

Mit dem BUND an der Wildvogelstation


Tierärztin Dr. Anja Baronetzky-Mercier (links) erläuterte Annette Lehnigk-Emden vom BUND Mayen-Koblenz (2. von links) und den Besuchern der BUND-Exkursion die Station mit dem Neubau für die Wasservögel.


Gut besucht war die Exkursion des BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz) Mayen-Koblenz zur Wildvogel-Pflegestation in Kirchwald. Die Stationstierärztin Dr. Anja Baronetzky-Mercier erläuterte der Vorsitzenden des BUND MYK Annette Lehnigk-Emden und den Besuchern in einem anschaulichen Vortrag die Vielfalt der Vogelpatienten, die an der Station betreut werden.

„Im Jahr 2016 wurden an unserer Station von den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern und Helfern 2471 Wildvögel versorgt“, so Baronetzky-Mercier. Dabei kommen oft mehrere Patienten an einem Tag aus unterschiedlichsten Gründen. Sei es der Mäusebussard, der sich beim Jagen am Stacheldraht verletzt hat und nicht mehr weiterfliegen kann oder in letzter Zeit auch verstärkt Vögel mit Vergiftungen, die zum Beispiel von vergifteten Mäusen oder Pesitzid-Einsätzen herrühren. Das Gift wirkt dann in den Vögeln weiter. Auf dem ersten Platz der Ursachen liegt jedoch der Autoverkehr. Hier kommen vor allem Greifvögel und Eulen zu schaden. Doch es gibt Hilfe für die Vögel. Wichtig ist vor Allem, betroffene Vögel schnell in eine tierärztliche Behandlung zu bringen und nicht einfach weiterzufahren. „Ein Karton reicht da für den Transport und wir haben auf unserer Homepage auch eine Notrufnummer, die in der Regel von 08-20 Uhr besetzt ist, um erste Hilfsmaßnahmen bereits am Telefon abzuklären“, erklärte Baronetzky-Mercier. Anschließend ging es zu einem Rundgang auf das Gelände, bei dem auch die im letzten Jahr fertiggestellte Erweiterung der Station mit Volieren für Wasservögel und Greifvögel besucht wurde (siehe Foto).

Wer die Wildvogel-Pflegestation kennenlernen möchte, hat dazu am kommenden Sonntag, den 25. Juni eine gute Gelegenheit. Die Station öffnet morgens um 11 Uhr zum Tag der offenen Tür mit zahlreichen Führungen und Informationen.

 


Weitere Infos unter: www.wildvogel-pflegestation-kirchwald.org


Die Erde braucht Freunde



Andernach. Der BUND (Bund für Umwelt und
Naturschutz Deutschland), Kreisgruppe
Mayen-Koblenz, feierte im historischen
Rathaus Andernach das 40-jährige BUND-
Jubiläum.
Zur Begrüßung konnte der Zweite Vorsitzende
Ronald Maltha die Umweltministerin von
Rheinland-Pfalz Ulrike Höfken, den
Oberbürgermeister der Stadt Achim Hütten,
den Landesvorsitzenden des BUND Harry
Neumann sowie zahlreiche weitere Gäste aus
Politik, Stadt- und Kreisverwaltung und
anderen Naturschutz- und Umweltverbänden
willkommen heißen. mehr...


Mit dem BUND erwachendes Leben hautnah erleben

Diesen Frühsommer startete der BUND zusammen mit der Familie Brücken und Frau Gallun das Projekt "Die Entwicklung vom Ei zum Küken". Mit insgesamt 36 Kindern und Begleitern haben die Beteiligten erleben dürfen, wie insgesamt  19 Sundheimer Hühner, deren Rasse als bedrohte Tierart auf der Roten Liste steht, sich im Ei entwickelt und dann aufgezogen wird.

Der Andrang war viel größer als erwartet und leider konnte nicht allen Interessierten die Möglichkeit gegeben werden, an diesem Projekt teilzunehmen. An mehreren Terminen konnten jedoch, in drei Gruppen aufgeteilt, die Kita, die Umwelt-AG der Ganztagsschule Mülheim-Kärlich und eine Gruppe interessierter Kinder erleben, wie sich die Küken im Ei entwickeln. Hierzu wurden die Eier durchleuchtet und es gab erstaunte Rufe nicht nur bei den Kindern, als man wie beim Ultraschall von Ungeborenen das Herz des kleinen Tieres schlagen sehen konnte und auch die Umrisse schon deutlich zu erkennen waren. Alle warteten nun sehr gespannt darauf, dass man die Kücken auch sehen konnte. Neben dem Highlight, die Küken auf dem Schoß halten und füttern zu dürfen, erfuhren alle Teilnehmer ganz nebenbei viel Wissenswertes über die Aufzucht, die Anatomie und das Verhalten der Tiere. Im weiteren Verlauf lernten sie, was die Tiere für ein glückliches Leben benötigen und welche Pflege notwendig ist. Hierzu besuchten sie die im Vorjahr aufgezogenen Hühner der Familie Brücken und lernten viel über das Gruppenverhalten, die Aufgabe des Hahns im Gehege und vieles mehr.  Als krönenden Abschluss absolvierten die Kinder mit viel Spaß und Eifer einen umfangreichen Test und wurden dafür mit einer Urkunde, die sie zum "Kükenexperten" erklärte, geehrt. Alle waren sich einig: "So macht Lernen Spaß!" Viele der Teilnehmer kamen zusätzlich, um nach ihren Küken zu sehen und waren sehr erstaunt, wie schnell die Entwicklung doch geht. Auch jetzt noch, nachdem die Tiere fast ausgewachsen sind, kommen  immer wieder Interessierte auf das Grundstück, um nachzusehen, wie es weitergeht. An dieser Stelle sei ein großer Dank an Herrn Faulhaber gerichtet, der sein Grundstück für die Haltung der Tiere zur Verfügung stellt.

Die Organisatoren freuten sich sehr darüber, dass dieses Thema auf so großes Interesse gestoßen ist und überlegen, ob es im nächsten Jahr evtl. eine Fortsetzung gibt.









Neues aus der unserer Kindernaturschutzgruppe: Unter fachlicher Anleitung verschiedener BUND Mitglieder trifft sich die Gruppe zu feststehenden Terminen Samstags Nachmittags in Andernach – Eich, Im Breitholz in den Lebenswelten. Etwa 20 Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren nehmen regelmässig teil. Kinder ab dem Grundschulalter sollen in der Kindernaturschutzgruppe, die sich den Namen „Wilde Eichhörnchen“ gab, spielerisch für ihre natürliche Umgebung sensibilisiert und an die Tier- und Pflanzenwelt herangeführt werden. Sie sollen so lernen, die Naturressourcen nachhaltig zu nutzen, Lebensweisen im Einklang mit der Natur erkunden und erproben, Lebensräume erkunden, artgerechte Tierhaltung kennen lernen und die Natur als Erholungsraum kennen lernen. Zur Unterstützung natürlicher Lebensvorgänge werden Insektenhotels, Hummelburge, Nistkästen und Nistunterlagen gebaut. Aus eigen gepflanzten und vor Ort gewonnenen Obst und Gemüsezutaten lernen die Kinder verschiedene Mahlzeiten zuzubereiten.

Aktuell sind weitere Aktionen in Planung, wie Wiesen- Bach-Vulkan- Fledermaus- Kräuterexkursionen und Anlegung eines Hügelbeetes. Ansprechpartner sind Anke Kuchar aus Andernach Eich sowie Cendrine Farjot-Schmidt.

Hier finden Sie einen Überblick vergangener Aktivitäten mit Bildern und Zeitungsausschnitten: Rückblick



Aktuelle Meldungen des Landesverbandes Rheinland-Pfalz

Andernach/Koblenz. Eine Schulung zum zertifizierten Energiesparhelfer startete jetzt bei...

„Der große Wurf war es noch nicht, aber immerhin kommt etwas Bewegung in die Luftreinhaltung in...

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz führte als...

Der BUND Rheinland-Pfalz begrüßt das Stuttgarter Diesel-Urteil zu Fahrverboten und fordert...

Mit mehreren Wanderangeboten möchte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)...

Umweltschützer sind fassungslos und setzen sich energisch zur Wehr: Verkehrsminister Wissing lässt...

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Wie aus der Antwort des rheinland-pfälzischen Verkehrsministers auf die Anfrage der Grünen zum...

Mit einem Audioguide möchte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband...

In seinem gestrigen Urteil hat das Verwaltungsgericht Koblenz den Planfeststellungsbeschluss der...

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Bahnlärm im Rheintal



Der BUND unterstützt die Forderungen der BI "Pro Rheintal" und macht in seiner Pressemitteilung klar, das ein Streckenneubau die Probleme nicht löst. Statt 30 Jahre auf eine neue Strecke zu warten, sollten vielmehr endlich alle Waggons mit neuen, leiseren, Bremsen ausgestattet werden.

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