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Kindernaturschutzgruppe „Die wilden Eichhörnchen“ gegründet

Neues aus der unserer Kindernaturschutzgruppe: Unter fachlicher Anleitung verschiedener BUND Mitglieder trifft sich die Gruppe zu feststehenden Terminen Samstags Nachmittags in Andernach – Eich, Im Breitholz in den Lebenswelten. Etwa 20 Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren nehmen regelmässig teil. Kinder ab dem Grundschulalter sollen in der Kindernaturschutzgruppe, die sich den Namen „Wilde Eichhörnchen“ gab, spielerisch für ihre natürliche Umgebung sensibilisiert und an die Tier- und Pflanzenwelt herangeführt werden. Sie sollen so lernen, die Naturressourcen nachhaltig zu nutzen, Lebensweisen im Einklang mit der Natur erkunden und erproben, Lebensräume erkunden, artgerechte Tierhaltung kennen lernen und die Natur als Erholungsraum kennen lernen. Zur Unterstützung natürlicher Lebensvorgänge werden Insektenhotels, Hummelburge, Nistkästen und Nistunterlagen gebaut. Aus eigen gepflanzten und vor Ort gewonnenen Obst und Gemüsezutaten lernen die Kinder verschiedene Mahlzeiten zuzubereiten.

Aktuell sind weitere Aktionen in Planung, wie Wiesen- Bach-Vulkan- Fledermaus- Kräuterexkursionen und Anlegung eines Hügelbeetes. Ansprechpartner sind Anke Kuchar aus Andernach Eich sowie Cendrine Farjot-Schmidt.

 

Erfolgreiche Klimaschutz-Aktion in Andernach - Druck erhöhen – jetzt erst recht mobilisieren

Erfolgreiche Klimaaktion in Andernach mit Ronald Maltha, Michael Carl, Claus-Dieter Schmitt, Norbert Dümpelfeld (von links nach rechts).

Der BUND Mayen-Koblenz warb in Andernach für ein erfolgreiches Klimaschutzabkommen.

Der Infostand am Narrenbrunnen (Ecke Bahnhofstrasse / Obere Wallstrasse) wurde in 3 Stunden von rund 80 Besuchern frequentiert.

Gemeinsam mit seinem internationalen Netzwerk Friends of the Earth hat der BUND eine Petition gestartet, um weltweit von den Staats- und Regierungschefs ein wirkungsvolles und gerechtes Kyoto-Nachfolgeabkommen einzufordern. Der BUND Mayen-Koblenz sammelte Unterschriften zur aktuellen Klimaschutz-Petition und informierte über Klimaschutzmaßnahmen, die jeder von uns durchführen kann wie zum Beispiel der Wechsel zu einem zertifizierten ÖKO-Stromanbieter, die Nutzung von Solar-Wärme oder das Einkaufen von regionalen Produkten statt tropischer Importwaren.

 

Im Vordergrund stand jedoch die Botschaft: "Klimaschutz ist eine Aufgabe, die wir jetzt in konkretes Handeln umsetzen müssen. Unverbindliche Absichtserklärungen für mehr Klimaschutz reichen nicht nicht aus", so Ronald Maltha, BUND - Mitglied aus Polch und von Beruf Wetterbeobachter. "Dringend notwendig sind ambitionierte Vereinbarungen zur Senkung der Treibhausgase, die völkerrechtlich verbindlich sind und an die sich die Unterzeichnerstaaten zu halten haben. Nur dann bekommen wir einen wirksamen Vertrag für die Zeit nach 2012, mit dem die globale Erwärmung auf unter zwei Grad Celsius begrenzt werden kann. Alles andere wäre für die Ärmsten der Armen eine Katastrophe. Zugleich würde die Welt große Chancen zur Modernisierung der Wirtschaft verschenken, die mehr Klimaschutz mit sich bringen würden."

 

 



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